Die lateinische Bedeutung des Wortes setzt sich zusammen aus ars für „Bearbeitung“ und factum für „das Gemachte“. Also etwas, das bearbeitet, von Menschenhand gemacht wurde.
So weit so gut.
In der Mystik wird Gegenständen dieses Namens zudem noch eine eigene Macht, eine magische Bedeutung zugeschrieben.
Ich benutzte die Bezeichnung Artefakt im allgemeinen als Überbegriff für vier Gruppen magischer Gegenstände:
Die Glücksbringer
Dabei handelt es sich um Objekte, die ganz allgemein Schutz und/oder Glück bringen sollen, oft auf bestimmte Situationen bezogen. Ihre Eigenart ist, das sie nicht zu diesem Zwecke angefertigt wurden, sondern zufällig zu einem Glücksbringer wurden.
Sei es der Glückskugelschreiber aus der ersten 1er-Klausur oder der Schutz-Teddy, der auf keiner Fremd-Übernachtung fehlen darf.
Talisman
Auch der Talisman dient allgemein Schutz und / oder Glück zu gewähren. Doch im Gegensatz zum Glücksbringer wurde er speziell zu diesem Zweck angefertigt und energetisiert.
Amulett
Das Amulett wird zu einem ganz bestimmten Zweck erschaffen und auf ein Ziel ausgerichtet. Dadurch unterscheidet es sich vom Talisman.
Ritualgegenstand
Bei Ritualgegenständen handelt es sich um Objekte die als Werkzeug für die magische Arbeit dienen.
Darunter fallen Kelche, Atamen oder auch Werkzeuge zur Artefaktbearbeitung. Auch Ritualgegenstände werden auf ihren Zweck hin zugeschnitten erschaffen und energetisiert.
Soviel zur Theorie.
Dieser Blog beschäftigt sich primär mit der Herstellung der letzten drei Klassen, wenn auch sicherlich das Thema Glücksbringer oder allgemeine mystische Arbeit hin und wieder gestriffen werden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen